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Politik Derzeit herkunftssprachlicher Unterricht in 13 Sprachen
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05:58 17.03.2021
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Wiesbaden

Dabei handele es sich um Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Mazedonisch, Polnisch, Portugiesisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch und Türkisch. Im laufenden Lehrjahr erteilen den Angaben zufolge 188 Lehrkräfte herkunftssprachlichen Unterricht, 13 407 Schülerinnen und Schüler besuchen ihn.

Den Unterricht besuchen demnach Schülerinnen und Schüler zahlreicher Jahrgänge aus benachbarten Schulen. "Damit werden Schulen als Unterrichtsorte gewählt, weil sie zum Beispiel räumlich günstig für viele Schülerinnen und Schüler gelegen sind, die am herkunftssprachlichen Unterricht teilnehmen", hieß es in der Antwort des Ministeriums. Da die Lerngruppen oft jahrgangsübergreifend unterrichtet würden, gingen die Schülerinnen und Schüler auch zu Schulstandorten, die nicht ihrer Altersgruppe entsprechen.

Viele Herkunftssprachen würden zudem auch als erste, zweite oder dritte Fremdsprache an den allgemein bildenden Schulen angeboten, hieß es weiter. Dies gelte etwa für Spanisch, Italienisch oder Russisch. Im Sinne der Mehrsprachigkeit und mit Blick auf die Anforderungen, die sich für Schülerinnen und Schüler künftig zunehmend stellen, sei das Sprachenangebot in Hessen in den letzten Jahren um zahlreiche Sprachen erweitert worden. So gebe es nun zum Beispiel auch schulische Angebote in den Sprachen Japanisch oder Chinesisch.

© dpa-infocom, dpa:210317-99-853808/2

dpa