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Politik Darmstadt will acht Straßennamen wegen NS-Bezugs ändern
Mehr Hessen Politik Darmstadt will acht Straßennamen wegen NS-Bezugs ändern
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14:14 09.05.2019
Darmstadt

Beim früheren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg sei es nicht einstimmig gewesen. Aber auch die Hindenburgstraße werde umbenannt. Hierfür würden alle historischen und politischen Argumente sprechen. Hindenburg hatte Adolf Hitler 1933 zum Reichskanzler ernannt.

Der Magistrat war im Februar 2013 von der Stadtverordnetenversammlung aufgefordert worden, alle Namensgeber von Straßen daraufhin zu prüfen, ob das Leben und die politische Einstellung mit den Werten einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft vereinbar sind. Neue Namen sollen nun mit Bürgerbeteiligung gefunden werden.

In einer ersten Reaktion begrüßte die TU Darmstadt unter anderem die geplante Umbenennung in den Fällen der Wissenschaftler Alarich Weiss (1925-1995) und Walter Georgii (1888-1968). Der frühere Professor der Physikalischen Chemie Weiss habe umfassenden Recherchen zufolge seine freiwillige Mitgliedschaft in der Waffen-SS verschwiegen. Unter Georgii sei eine Forschungsstelle für Segelflug in der NS-Diktatur zu einer Schaltstelle der Luftfahrtforschung für das Regime geworden.

dpa

Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) will Eltern bestrafen, die ihre schulpflichtigen Kinder zum Fasten zwingen. "Wer kleine Kinder dazu bringt, in der Zeit des Ramadans zu fasten, übt einen gesundheitsgefährdenden Einfluss auf diese Kinder aus", sagte sie der "Bild"-Zeitung (Donnerstagsausgabe): "Durch Eltern oder Dritte erzwungenes Kinderfasten sollte deshalb gesetzlich untersagt und strafrechtlich sanktioniert sein."

Am Montag hatte für gläubige Muslime der Fastenmonat Ramadan begonnen.

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Der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Alexander Lorz (CDU), bezweifelt die Rechtmäßigkeit der Beschwerden von Abiturienten zahlreicher Bundesländer über die Schwere der Mathematik-Prüfung.

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Für den 14. Mai hatte die Stadt Frankfurt zu einer Podiumsdiskussion zur Europawahl eingeladen - ohne die AfD. Jetzt hat die Stadt die Veranstaltung abgesagt, nachdem die rechtspopulistische Partei mit gerichtlichen Schritten gedroht hatte.

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