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Politik Corona-Schutzimpfung für Senioren über 80 Jahre rückt näher
Mehr Hessen Politik Corona-Schutzimpfung für Senioren über 80 Jahre rückt näher
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05:56 12.01.2021
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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Wiesbaden

Die Corona-Schutzimpfung für Frauen und Männer in Hessen im Alter von über 80 Jahren rückt näher. Ab dem heutigen Dienstag können die Senioren oder ihre Angehörigen einen Termin dafür vereinbaren. Für die Anmeldung können zwei Wege gewählt werden: Eine telefonische Anmeldung über die Hotline 116 117 oder eine Onlineanmeldung über die Internetseite impfterminservice.de.

Die eigentliche Impfung startet dann eine Woche später (19. Januar) und findet in den ersten sechs regionalen Impfzentren in Hessen statt. Diese sind in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Die Impfung ist für alle Bürger kostenfrei und wird vom Staat übernommen. Angehörige oder Betreuer dürfen die Impfberechtigten ins Impfzentrum begleiten.

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Bei der Terminvergabe über die Telefon-Hotline wird der Termin auf postalischem Weg bestätigt. Mit dem Brief erhalten alle Impfwilligen auch weitere Unterlagen, wie etwa ein Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung. Sollten die Bürger ihren Termin vergessen haben, können sie diesen telefonisch ebenfalls noch einmal erfragen. Bei der Online-Terminvergabe ist eine Terminbestätigung per E-Mail vorgesehen.

Das Land Hessen informiert alle über 80-Jährigen schriftlich über die Anmeldungen. Auch ein Erfassungsverfahren für häusliche Impftermine startet. Denn wer nicht mehr mobil ist, soll Besuch von einem mobilen Impfteam bekommen. Bis Hausbesuche landesweit erfolgen können, wird es aber noch eine Weile dauern. Das Land hat die Kommunen deshalb gebeten, nach Möglichkeit Fahrdienste einzurichten, um ältere Menschen ins Impfzentrum zu bringen, wenn sie diese nicht in eigener Regie erreichen können.

Aus dem Info-Schreiben an die Senioren geht auch hervor, dass das Land die Kosten für die Fahrt zum Impfzentrum für solche Menschen übernimmt, die nicht mehr selbst mobil sind, nicht von Angehörigen oder Freunden gebracht werden können und deren Krankenkasse eine Fahrt nicht bezahlt.

dpa