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Politik Rund 500 Teilnehmer an Protestaktion gegen Corona-Politik
Mehr Hessen Politik Rund 500 Teilnehmer an Protestaktion gegen Corona-Politik
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18:32 11.04.2021
Eine Teilnehmerin der Demonstration der Initiative «Querdenken» spricht mit Journalisten.
Eine Teilnehmerin der Demonstration der Initiative «Querdenken» spricht mit Journalisten. Quelle: Andreas Arnold/dpa
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Frankfurt/Main

Gegen die Corona-Politik sind in Frankfurt nach Polizeiangaben rund 500 Menschen auf die Straße gegangen. Die Polizei war am Sonntag mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Beamten nahmen nach eigenen Angaben einen Versammlungsteilnehmer fest. Die Person habe sich geweigert, eine Maske zu tragen und sei aggressiv geworden. Andere Zwischenfälle zwischen Demonstranten und Ordnungshütern seien nicht bekannt, sagte eine Polizeisprecherin.

Nachdem eine groß angekündigte Kundgebung mit rund 1000 Teilnehmern am Sonntag kurz vor dem Start abgesagt worden war, kamen im Anschluss laut Polizei zunächst etwa 200 Leute am Versammlungsort zusammen. Dazu gab es den Angaben zufolge vereinzelte Protestgruppen im Stadtgebiet. Auf Schildern der Demonstranten stand unter anderem "Nie wieder Lockdown".

Den angemeldeten Versammlungsort hatte die Polizei weiträumig abgesperrt. Nach der Absage der großen Kundgebung habe sich ein anderer Veranstaltungsleiter gemeldet und die neue Protestaktion angemeldet, erklärte die Sprecherin. Die Polizei habe dies unter der Auflage, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen sowie eine Abstandsregelung einzuhalten, genehmigt.

Die Teilnehmer standen der Polizei zufolge teils weit auseinander, einige hätten Pappschilder getragen. Es habe aber auch Teilnehmer gegeben, welche die Abstands- und Maskenpflicht nicht eingehalten hätten, sagte die Polizeisprecherin. Die Ordnungshüter hätten einschreiten und auf die geltenden Regeln und Vorgaben hinweisen müssen.

Außerdem versammelten sich den Angaben zufolge zwischenzeitlich rund 100 Demonstranten in der Nähe der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese Gruppe sei über Lautsprecher aufgefordert worden, sich aufzulösen, teilten die Beamten mit. Sie kontrollierten bei beiden Treffen die Beachtung der Hygieneregeln.

© dpa-infocom, dpa:210411-99-163012/5

dpa