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Politik Corona-Modellregion: Frankfurter Theater begrüßen Bewerbung
Mehr Hessen Politik Corona-Modellregion: Frankfurter Theater begrüßen Bewerbung
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13:33 29.03.2021
Der rote Vorhang eines Theaters ist zu sehen.
Der rote Vorhang eines Theaters ist zu sehen. Quelle: Marcus Brandt/dpa
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Frankfurt/Main

Die Modellregion sei laut Pees ein konstruktiver Vorschlag, der den Theatern Planungssicherheit bringen könnte.

Die Theater in Hessen sind seit November aufgrund der steigenden Corona-Infektionen geschlossen. Laut einer Umfrage mehrerer Theaterverbände bei über 90 hessischen Theatergruppen, Ensembles und Häusern, warteten seit Beginn des Lockdowns 60 fertig geprobte Produktionen auf die Premiere, zu 39 weiteren liefen die Proben derzeit. 135 Stücke seien bereits online aufgeführt worden.

"Es passiert wahnsinnig viel in der Szene", sagte Jan Deck, Vorstandsmitglied des Landesverbands Professionelle Freie Darstellende (laPROF). Um diese Entwicklung zu stabilisieren, forderten laPROF, die Frankfurter Theaterallianz und weitere Theaterschaffende, die städtische Förderung der freien Theater mittelfristig um 800 000 Euro zu erhöhen. Außerdem wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe vorgeschlagen, um zwischen Landes- und Kommunalpolitik und Kulturschaffenden zu vermitteln und beispielsweise Hygienekonzepte zu entwickeln.

In den Corona-Modellregionen wären für Menschen mit einem negativen Schnelltestergebnis etwa Besuche von Kultureinrichtungen unter Einhaltung von Abstands- und Maskenpflicht möglich. Neben Frankfurt haben sich weitere Städte und Kreise beim Land Hessen als Modellregion beworben. Die Landesregierung will voraussichtlich Anfang der Woche eine Entscheidung bekannt geben.

© dpa-infocom, dpa:210329-99-13619/2

dpa