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Politik Corona-Inzidenz steigt weiter: Entlastung in Kliniken
Mehr Hessen Politik Corona-Inzidenz steigt weiter: Entlastung in Kliniken
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16:22 14.01.2022
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden/Berlin

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stiegen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) auf 522,1 nach 468,2 am Vortag (Stand 3.20 Uhr). Nur noch 5 der 26 Kreise oder kreisfreien Städte sind unter dem für Hotspot-Regelungen wichtigen Wert von 350.

Innerhalb eines Tages wurden 7625 Neuinfektionen sowie 2 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 534 213 Corona-Fälle in Hessen. 8663 Menschen starben an oder mit dem Erreger.

Elf Kommunen gelten mittlerweile als Corona-Hotspot. Dies gilt, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz über dem Wert von 350 liegt. Damit treten in betroffenen Kreisen und kreisfreien Städten verschärfte Kontakt- und Hygieneregeln in Kraft. Dazu gehören ein Alkoholverbot an belebten Orten und Plätzen sowie eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen. Bei Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sowie im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich, in der Gastronomie sowie bei touristischen Übernachtungen gilt drinnen die 2G-Plus- und draußen die 2G-Regel. Mit dem Landkreis Bergstraße, dem Rheingau-Taunus-Kreis und dem Wetteraukreis kommen dem Ministerium zufolge am Samstag drei weitere Kommunen hinzu.

Hotspot-Kommunen sind in Hessen die Städte Frankfurt mit einer Inzidenz von 860,2, Wiesbaden (693,4), Darmstadt (663,4), Offenbach (576) und Kassel (500,4), der Hochtaunuskreis (666,3) sowie die Landkreise Offenbach (504), Fulda (566,8) und Darmstadt-Dieburg (545,5). Seit Freitag sind der Kreis Groß-Gerau (577,2) und der Main-Kinzig-Kreis (452,9) Hotspots.

Frankfurt hat zur Unterstützung des Gesundheitsamts erneut die Bundeswehr angefordert. Nach zweimonatiger Pause helfen seit Freitag wieder 20 Soldatinnen und Soldaten bei der Kontaktverfolgung, wie die Stadt berichtete.

Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen am Freitag laut Deutscher Interdisziplinärer Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 206 erwachsene Patienten mit einer bestätigten Covid-19-Infektion; 122 von ihnen wurden beatmet (Stand: 9.05 Uhr).

© dpa-infocom, dpa:220114-99-707906/3

dpa