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Politik Bundesjustizministerin: Mord an Lübcke tiefer Einschnitt
Mehr Hessen Politik Bundesjustizministerin: Mord an Lübcke tiefer Einschnitt
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12:19 01.06.2020
Christine Lambrecht (SPD) spricht bei der Sitzung des Bundestages. Quelle: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild
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Berlin

"Der Mord an Walter Lübcke mahnt uns, dass wir Vielfalt und Demokratie sehr viel entschiedener verteidigen müssen", sagte die SPD-Politikerin am Montag laut einer Mitteilung ihres Ministeriums. Alle, die von Rechtsextremisten angegriffen und bedroht würden, bräuchten Schutz und Solidarität.

Der 65-Jährige CDU-Politiker war in der Nacht zum 2. Juni 2019 auf der Terrasse seines Wohnhauses im Kreis Kassel mit einem Kopfschuss getötet worden. Im April hatte die Bundesanwaltschaft gegen den mutmaßlichen Mörder, Stephan E., Anklage erhoben. Auslöser der Tat sollen Äußerungen Lübckes zur Aufnahme von Flüchtlingen gewesen sein. Die Ermittler gehen von einer rechtsextremistischen Motivation des Verdächtigen aus.

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"Der politische Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke war ein Anschlag auf unsere Demokratie. Dieses unfassbare Verbrechen bleibt ein tiefer Einschnitt", sagte Lambrecht. Lübcke sei ermordet worden, weil er sich für Menschen einsetzte, die vor Krieg und Terror geflüchtet seien. "Der Hass hinter der Tat bleibt unbegreiflich."

dpa

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