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Politik Bundesförderung für Neubauten hessischer Forschungszentren
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13:41 23.04.2021
Baukräne ragen in den Himmel.
Baukräne ragen in den Himmel. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

Wie das hessische Wissenschaftsministerium in Wiesbaden mitteilte, hat der Wissenschaftsrat eine entsprechende Förderung aus Bundesmitteln am Freitag empfohlen. Bedacht werden soll demnach je ein Forschungsbauprojekt der Philipps-Universität Marburg, der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hochschule Geisenheim.

Die geplanten Neubauten sollen den Angaben zufolge insgesamt etwa 140 Millionen Euro kosten. Nach Billigung durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz im Juli 2021 werden sich Bund und Land diese Kosten demnach teilen.

Das "Marburg Centre for Epidemic Preparedness" (MCEP) will den Angaben zufolge in einem etwa 42,1 Millionen Euro teuren Neubau "Erkenntnisse über Aufbau und Funktion gefährlicher Viren" gewinnen "und damit die Basis für die Entwicklung von Therapien" schaffen. In Gießen soll das "Giessen Center for Electrochemical Materials Research"(GC-ElMaR) in einem Neubau Batterieforschung vorantreiben. Der geplante Forschungsbau soll den Angaben zufolge etwa 65,9 Millionen Euro kosten.

In Geisenheim sollen am "Forschungszentrum für nachhaltigen und klimaangepassten Weinbau" (VITA) "systembiologische Folgen der Erderhitzung im Weinbau" erforscht und "klimaangepasste Strategien" entwickelt werden. Die Kosten des Forschungsbaus betragen den Angaben zufolge rund 32,6 Millionen Euro.

© dpa-infocom, dpa:210423-99-324376/2

dpa