Briefwähler: Nachfrage etwa drei Mal so hoch wie 2016
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05:17 09.03.2021
Wahlbriefe liegen in einer Kiste.
Wahlbriefe liegen in einer Kiste. Quelle: Marijan Murat/dpa/Symbolbild
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Frankfurt

"Das entspricht rund 29 Prozent aller Wahlberechtigten", hieß es beim zuständigen Dezernat.

Zum Vergleich: Bei der letzten Kommunalwahl 2016 seien es zum gleichen Zeitpunkt, also sechs Tage vor der Wahl, etwa 52 800 Wahlscheine (10,5 Prozent der Wahlberechtigten) gewesen. Die Nachfrage sei aktuell also fast drei Mal so hoch.

Damit es mit der Zustellung noch klappt, wird empfohlen, Briefwahlunterlagen bis diesen Mittwoch zu beantragen. In der Innenstadt und im Stadtteil Höchst wurden zudem Briefwahllokale eingerichtet, wo mit Abstand und Platz gewählt werden kann.

Vor fünf Jahren hatte letztlich jeder vierte Wähler (24,9 Prozent) in Frankfurt seine Stimme per Briefwahl abgegeben. "Wegen der Corona-Pandemie haben wir von Anfang an damit gerechnet, dass dieser Anteil dieses Mal deutlich höher sein wird, weil es die Briefwahl ermöglicht, sich völlig kontaktlos an der Wahl zu beteiligen", sagte Wahldezernent Jan Schneider (CDU). "Die aktuellen Zahlen zeigen, dass wir mit dieser Vermutung richtig liegen."

In Hessens größter Stadt sind am 14. März rund 515 000 Wählerinnen und Wähler aufgerufen, die Stadtverordnetenversammlung und die 16 Ortsbeiräte neu zu wählen. Darüber hinaus können rund 202 000 über die Zusammensetzung der Kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung abstimmen.

© dpa-infocom, dpa:210309-99-743619/2

dpa