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Politik Bouffier im Impfzentrum: "Ort, wo Hoffnung realisiert wird"
Mehr Hessen Politik Bouffier im Impfzentrum: "Ort, wo Hoffnung realisiert wird"
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17:02 21.01.2021
Volker Bouffier (CDU) und seine Ehefrau (l) unterhalten sich im Impfzentrum Gießen mit Gerda Müller aus Bad Nauheim.
Volker Bouffier (CDU) und seine Ehefrau (l) unterhalten sich im Impfzentrum Gießen mit Gerda Müller aus Bad Nauheim. Quelle: Arne Dedert/dpa/POOL/dpa
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Heuchelheim/Gießen

"Diese Pandemie können wir erfolgreich nur bekämpfen, wenn wir das alle gemeinsam Hand in Hand machen", sagte Bouffier, der das Engagement aller Helfer lobte. Hessen werde ununterbrochen weiter impfen. "Wir machen keine Pause." Allerdings müsse man angesichts der noch knappen Impfstoffmengen um Geduld werben: "Wenn wir hinreichend Impfstoff haben, werden wir die Kapazitäten auch erhöhen."

Seit Dienstag haben sechs regionale Impfzentren in Hessen geöffnet, wo derzeit insbesondere über 80-Jährige die Schutzimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Anfang Februar sollen die 22 weiteren Zentren im Land an den Start gehen. "Wir arbeiten ständig an der Optimierung der Prozesse", sagte Bouffier auch mit Blick auf Kritik, etwa an der zunächst holprigen Terminvergabe für die Impfungen. Im Grundsatz habe er aber den Eindruck: "Das läuft gut." Vielleicht könne man manches auch noch besser machen.

Nach Angaben der Landesregierung haben bislang insgesamt rund 82 000 Menschen in Hessen ihre erste Impfdosis erhalten. Die Impfkampagne startete Ende Dezember in den Altenpflegeeinrichtungen. Ministerpräsident Bouffier wird sich nach eigenen Worten gedulden, bis er bei den Impfungen an die Reihe kommt: "Ich gehe dann, wenn ich dran bin."

Unterdessen meldete der Landkreis Gießen einen technischen Fehler bei der zentralen Online-Terminvergabe. Dadurch wurden für Donnerstag und Freitag im Gießener Impfzentrum Termine an über 150 Personen mehr vergeben als Zeitfenster vorgesehen waren, wie der Kreis mitteilte. Es sei ausreichend Impfstoff vorhanden und man wolle niemanden abweisen, die Wartezeiten könnten sich aber verlängern.

© dpa-infocom, dpa:210121-99-114397/3

dpa