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Politik Bouffier: Keine Waffen für aktenkundige Extremisten
Mehr Hessen Politik Bouffier: Keine Waffen für aktenkundige Extremisten
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15:33 12.08.2019
Pistolen, Revolver und Munition liegen nebeneinander aufgereiht. Quelle: Friso Gentsch/Archiv
Wiesbaden

Hessen hatte in der Länderkammer bereits eine Initiative eingebracht, mit der alle Extremisten, die den Verfassungsschutzbehörden bekannt sind, als unzuverlässig im Sinne des Waffenrechts eingestuft werden. Allerdings gab es keine Mehrheit.

"Wir werden das Thema wieder einbringen", kündigte Bouffier an. "Hier müssen sich die anderen Länder bewegen. Vor dem Hintergrund der jüngsten Taten wird es für das Thema wohl auch eine größere Sensibilität geben."

Anfang Juni war der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke erschossen worden. Der 45-jährige Stephan E. hatte die Tat gestanden und dann sein Geständnis widerrufen. E. war als Rechtsextremist beim Verfassungsschutz aktenkundig gewesen. Der Verdächtige war Mitglied in einem Schützenverein. Auch der 55-jährige Deutsche, der im Juli im osthessischen Wächtersbach aus rassistischen Motiven einen Eritreer mit einem Bauchschuss schwer verletzte und sich danach das Leben nahm, war Mitglied eines Schützenvereins.

dpa

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