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Politik Bildungsdezernentin lässt Awo-Kindertagesstätten prüfen
Mehr Hessen Politik Bildungsdezernentin lässt Awo-Kindertagesstätten prüfen
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17:43 04.02.2020
Frankfurt/Main

Zuvor hatte die "Frankfurter Rundschau" darüber berichtet. Bereits im Dezember habe ihr Dezernat einen Wirtschaftsprüfer eingeschaltet, sagte Weber am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Nun würden in Absprache mit dem Revisionsamt alle Awo-Kitas überprüft. Sie rechne damit, dass im März erste Ergebnisse vorliegen.

"Wir wissen nicht, ob und in welcher Höhe Schaden entstanden ist", sagte Weber. Die Awo habe als Träger der Kindertagesstätte pro Platz eine Pauschale abgerechnet. Eigentlich könnten aus diesen Pauschalbeträgen keine Mehrkosten bezahlt werden, die Awo habe schließlich auch Spendenmittel oder andere Zuwendungen erhalten. "Wir wissen nicht, ob städtische Gelder veruntreut wurden oder andere Mittel."

Das Frankfurter Sozialdezernat hatte vor einigen Wochen für die Stadt Strafanzeige gegen die Awo gestellt und Akteneinsicht beantragt. Laut einer anonymen Anzeige soll die Stadt über Jahre betrogen worden sein. Zudem brachten Berichte über ungewöhnlich hohe Gehälter und Luxus-Dienstwagen die Frankfurter Awo in Negativschlagzeilen. Der Awo Bundesverband schickte ein Prüferteam nach Frankfurt, forderte umfassende Aufklärung und will gegebenenfalls Schadenersatz fordern.

Nachdem die meisten Mitglieder des ehrenamtlichen Frankfurter Awo-Präsidiums im Dezember zurückgetreten waren, soll am 15. Februar auf einer Kreiskonferenz ein neues Präsidium gewählt werden.

dpa

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sieht keinen neuen Regelungsbedarf für ein Verschleierungsverbot an Hessens Schulen. Durch das Landesschulgesetz sei geregelt, dass schulische Bildung und Erziehung auf Kommunikation zwischen den Lehrkräften und Schülern angewiesen ist, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag in Wiesbaden auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

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