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Politik Awo Frankfurt kündigt langjährigem Geschäftsführer
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17:26 28.01.2020
Das Logo der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist an einem Gebäude im Ostend der Stadt zu sehen. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Das teilte ein Sprecher des Awo-Kreisverbands mit. "Die Inhalte des Kündigungsverfahren können wir nicht kommentieren", hieß es weiter. Vorsorglich seien alle Zahlungen eingestellt worden. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Eine Sprecherin des Bundesverbands sagte am Dienstag, Richter sei "in sogenannte Altersteilzeit gegangen und aktuell von seiner Tätigkeit freigestellt". Er habe zwar vereinsrechtlich sein Amt ruhen lassen, dies habe jedoch keine Auswirkung auf sein Arbeitsverhältnis gehabt. Daher sei jetzt das Kündigungsverfahren eingeleitet worden.

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Richter hatte im Dezember nach Kritik wegen überhöhter Gehälter und teurer Dienstwagen seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Der Zeitpunkt sei gekommen, an dem dieser Schritt für die Arbeiterwohlfahrt und die laufende Diskussion "hilfreich" sein werde, hieß es damals in einer Erklärung Richters. Mit seinem Schritt sei aber kein Schuldanerkenntnis verbunden. Richter war für eine Stellungnahme zu dem Kündigungsverfahren nicht zu erreichen.

Im Zusammenhang mit Betrugs- und Untreue-Verdacht ermittelt die Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen mehrere Personen, die Stadt Frankfurt stellte Strafanzeige. Die Mehrheit des ehrenamtlichen Präsidiums war Ende 2019 ebenfalls zurückgetreten. Auf einer Kreiskonferenz Mitte Februar soll ein neues Präsidium gewählt werden.

dpa

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