Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Vorstands-Kandidatur: AfD-Politiker fordern Höcke heraus
Mehr Hessen Politik Vorstands-Kandidatur: AfD-Politiker fordern Höcke heraus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:43 14.07.2019
Björn Höcke (AfD), Landesvorsitzender Thüringen, spricht beim Wahlkampfauftakt der AfD vor der Landtagswahl. Jörg Carstensen Quelle: Jörg Carstensen
Frankfurt/Main

Höcke habe mit seiner Attacke "die Machtfrage" gestellt, sagte der hessische AfD-Chef Klaus Herrmann der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Deshalb dürfe er sich auf dem Bundesparteitag im November nicht verstecken. Er müsse "den Mut haben, sich zu stellen". Da Höcke behaupte, er könne es besser, dürfe er sich nicht nur um eine nachgeordnete Position bewerben. Es gehe um den Vorsitz.

Der Vorsitzende der AfD in Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, sagte der Zeitung, wenn jemand meine, er wisse, "wo es langgeht", dann solle der auch "seinen Hut in den Ring werfen". Höcke müsse jetzt den "Schneid" haben, sich den Mitgliedern zu stellen. "Dann wäre das auch entschieden. Und ich bin mir sicher, er wird scheitern."

Höcke hatte vor einer Woche mit einer Kampfansage an den Parteivorstand den Zorn vieler AfD-Politiker auf sich gezogen. Mehr als 100 Funktionäre und Mandatsträger kritisierten daraufhin in einem Appell "für eine geeinte und starke AfD" einen "Personenkult" um den Rechtsaußen. Zu den Unterzeichnern des Appells gehörte auch Junge.

Unterschrieben haben den Appell auch die Partei-Vizes Kay Gottschalk und Georg Pazderski. Gottschalk sagte der "FAS", Höcke habe mit seinem Auftritt klargemacht, dass er sich um ein Führungsamt bewerben wolle. "Und wenn er sagt, er will das tun, dann soll er das tun." Pazderski sagte: "Wer unzufrieden ist mit der Arbeit des Bundesvorstandes, soll antreten und es besser machen. Wir werden sehen, wer sich zur Wahl stellt."

dpa

Der hessische AfD-Abgeordnete Andreas Lichert hat eine Kooperation mit der Identitären Bewegung bestritten. Der Landtagsabgeordnete schrieb in einer Stellungnahme vom Samstag, er bewerte weder die Mittel noch die Ziele der Identitären Bewegung als extremistisch.

10:04 Uhr

Der Städte- und Gemeindebund ist offen für eine Debatte über die Reform des hessischen Wahlrechts. "Man sollte sehr vorurteilsfrei die Sache angehen und auf alle Fälle darüber nachdenken", sagte der Direktor des kommunalen Spitzenverbandes, Karl-Christian Schelzke, der Deutschen Presse-Agentur.

09:24 Uhr

Der hessische AfD-Abgeordnete Andreas Lichert hat eine Kooperation mit der Identitären Bewegung bestritten. Der Landtagsabgeordnete schrieb in einer Stellungnahme vom Samstag, er bewerte weder die Mittel noch die Ziele der Identitären Bewegung als extremistisch.

13.07.2019