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Politik Auch Hessen führt Kontaktnachverfolgung via Luca-App ein
Mehr Hessen Politik Auch Hessen führt Kontaktnachverfolgung via Luca-App ein
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18:59 26.03.2021
Die Icons der App Luca und der Corona-Warn-App der Bundesregierung auf einem Smartphone.
Die Icons der App Luca und der Corona-Warn-App der Bundesregierung auf einem Smartphone. Quelle: Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

Ziel der App sei es, Papierlisten größtenteils zu ersetzen und Kontakte zu dokumentieren. Sie könnten im Fall einer nachgewiesenen Corona-Infektion dem zuständigen Gesundheitsamt verschlüsselt übermittelt und direkt ausgelesen werden.

Im Rahmen eines vom IT-Dienstleister "Dataport" durchgeführten Vergabeverfahrens habe Hessen am Freitag seinen Beitritt in den Vertrag mit dem Anbieter "culture4life" erklärt, hieß es in der Mitteilung. Neben Hessen nahmen auch andere Bundesländer an den Verhandlungen teil. Die entsprechenden Verträge sollen bis Ende März abgeschlossen sein, so dass die App in den nächsten Wochen allen Gesundheitsämtern sowie dem Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) zur Verfügung gestellt werden könne, erklärte das Ministerium.

"Die Luca-App unterstützt unsere Bemühungen um künftige Öffnungsschritte, beispielsweise im Handel sowie im gastronomischen und kulturellen Bereich und vereinfacht die Kommunikation zwischen Gesundheitsämtern und den Betreibern sowie Veranstaltern", erklärte Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt. Bereits ab kommender Woche solle die Software bei den ersten sechs Gesundheitsämtern installiert werden. Dem Handel, der Gastronomie und dem kulturellen Bereich stehe die Nutzung aktuell kostenlos zur Verfügung. Für die Nutzung der App durch die Gesundheitsämter habe die Landesregierung mehr als zwei Millionen Euro bereitgestellt.

Bei der Luca-App registrieren sich die Nutzer beispielsweise bei einem Restaurantbesuch oder bei Veranstaltungen, indem sie einen QR-Code mit dem Smartphone einscannen. Beim Verlassen checken die Personen wieder aus. Sollte zur gleichen Zeit eine corona-infizierte Person in der Nähe gewesen sein, würden diese Informationen nach entsprechender Freigabe datenschutzkonform an das zuständige Gesundheitsamt verschlüsselt übermittelt, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:210326-99-988622/2

dpa