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Politik Anklage im Fall Lübcke wird zum Jahreswechsel erwartet
Mehr Hessen Politik Anklage im Fall Lübcke wird zum Jahreswechsel erwartet
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09:32 28.11.2019
Absperrband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung" ist vor dem Haus des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) zu sehen. Quelle: Swen Pförtner/dpa
Kassel/Karlsruhe

Hauptbeschuldigter ist weiterhin Stephan E. aus Kassel. Er soll den CDU-Politiker auf dessen Terrasse mit einem Revolver ermordet haben. Gegen zwei andere Männer, Markus H. und Elmar J., wird wegen Beihilfe zum Mord ermittelt. Alle drei sitzen weiter in Untersuchungshaft. Den Verdächtigen wird voraussichtlich gemeinsam der Prozess gemacht. Zuständig ist das Oberlandesgericht Frankfurt.

Anfang Juni war der Kasseler Regierungspräsident erschossen worden. Der 45-jährige Stephan E. hatte die Tat gestanden, widerrief dann aber sein Geständnis. Laut einem Bericht des ARD-Politikmagazins "Panorama" vom Donnerstag will er jetzt ein neues Geständnis ablegen.

E. war als Rechtsextremist beim Verfassungsschutz aktenkundig gewesen. Die Bundesanwaltschaft geht von einem rechtsextremen Hintergrund der Tat aus. Markus H. soll dabei den Kontakt zu Elmar J. hergestellt haben, der Stephan E. die Tatwaffe verkauft haben soll.

dpa

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