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Politik Afrikanische Schweinepest: Hessen rüstet sich gegen Ausbruch
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16:07 24.03.2020
Ein Wildschwein in einem Wildpark. Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

Mit des Gesetzänderung werde auch die Möglichkeit zum unkomplizierten Aufspüren von kranken Wildschweinen sowie die effektive und sichere Entsorgung von potenziell infizierten Kadavern geschaffen.

Für Wildschweine und auch für Hausschweine führt die hochansteckende Krankheit nach Angaben des Ministeriums fast immer zum Tod. "Deshalb ist es wichtig, sich auf den Seuchenfall vorzubereiten, wenngleich wir hoffen, dass es nicht dazu kommen wird", erklärte Hinz. Das neue Gesetz sei daher ein wichtiger Schritt zum Schutz der schweinhaltenden Betriebe sowie der Wildschweinpopulation in Hessen.

Seit Mitte November vergangenen Jahres waren in der Woiwodschaft Lebus nahe der deutsch-polnischen Grenze viele mit dem Virus infizierte Wildschweinkadaver gefunden worden. Knapp 24 000 Hausschweine mussten nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest mittlerweile in einem Zuchtbetrieb in Westpolen getötet werden.

dpa

Das Bistum Limburg, das Bistum Mainz und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) haben gemeinsam zu einem ökumenischen Gebet aufgerufen. Dafür sollen täglich um 19:30 Uhr für maximal fünf Minuten die Glocken geläutet werden, teilten die Initiatoren am Dienstag mit.

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Auch in der Corona-Krisensitzung nehmen sich die Landtagsabgeordneten die Zeit, würdig an die Opfer von Hanau und Volkmarsen zu erinnern. Landtagspräsident Rhein verband in einer eindringlichen Rede das Gedenken mit mahnenden Worten.

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Die hessische Landesregierung informiert nun auch per Messenger-Dienst über die Auswirkungen des Coronavirus. Um die Bürger mit zuverlässigen und aktuellen Informationen zu versorgen, sende man ab dem (heutigen) Dienstag Mitteilungen über "Telegram" und "Threema", teilte die Staatskanzlei mit.

24.03.2020