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Politik 24-Jähriger wegen Terrorverdacht in Untersuchungshaft
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15:52 13.11.2019
Vermummte Beamte der Polizei bringen einen terrorverdächtigen Mann zur Haftvorführung am Gericht. Quelle: Boris Roessler/dpa
Frankfurt/Main

Nach einer großangelegten Durchsuchungsaktion wegen des Verdachts auf einen geplanten islamistischen Anschlag im Rhein-Main-Gebiet ist gegen einen 24-Jährigen Haftbefehl erlassen worden. Es bestehe Fluchtgefahr, sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Nadja Niesen, am Mittwoch. Seine beiden ebenfalls am Dienstag festgenommenen mutmaßlichen Komplizen befänden sich wieder auf freiem Fuß. Bei ihnen sei kein dringender Tatverdacht festgestellt worden.

Allen drei Männern werde aber weiterhin vorgeworfen, dass sie als Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat bei einem religiös motivierten Anschlag möglichst viele Menschen hätten töten wollen. Der 24-jährige Deutsche wurde bereits am Dienstag als Hauptverdächtiger bezeichnet. Er soll sich Chemikalien und Geräte zur Herstellung von Sprengstoff beschafft und im Internet nach Schusswaffen gesucht haben. Ein konkretes Anschlagsziel gab es nach ersten Erkenntnissen der Ermittler jedoch nicht. Die Behörden waren den mutmaßlichen IS-Anhängern seit Ende Oktober auf der Spur.

Etwa 170 Beamte waren am Dienstag an den Durchsuchungen in drei Wohnungen in Offenbach beteiligt. Alle Verdächtige waren polizeibekannt; neben dem 24-Jährigen handelt es sich um zwei türkische Staatsangehörige im Alter von 22 und 21 Jahren.

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, im Rahmen der Ermittlungen würden nun Zeugen befragt und bei den Durchsuchungen sichergestelltes Material ausgewertet, darunter Datenträger und schriftliche Unterlagen. Der 24-Jährige wurde bei der Vorführung von vermummten und mit Maschinenpistole bewaffneten Polizisten bewacht. Familienangehörige hatten sich an einer Absperrung versammelt.

dpa

Mit einem Aktionstag hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für eine höhere Bezahlung von Grundschullehrern eingesetzt. Geplant waren am Mittwoch unter anderem ein Flashmob, Treffen mit Landtagsabgeordneten der Regierungsfraktionen CDU und Grünen sowie Kundgebungen in mehreren Städten, unter anderem vor dem Kultusministerium in Wiesbaden.

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Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) setzt sich für eine Teilhabe aller Hessen an Kunst und Kultur ein - unabhängig vom Geldbeutel oder Wohnort. Von 2020 bis 2023 stünden für den Haushalt "Kunst und Kultur" gegenüber der bisherigen Planung jährlich rund zehn Millionen Euro mehr zur Verfügung, teilte sie am Mittwoch in Wiesbaden mit.

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Nach den drei Festnahmen wegen des Verdachts auf einen geplanten Anschlag im Rhein-Main-Gebiet soll der 24 Jahre alte Hauptverdächtige am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.

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