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Panorama documenta-Institut startet 2020 zunächst ohne Neubau
Mehr Hessen Panorama documenta-Institut startet 2020 zunächst ohne Neubau
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12:52 24.10.2019
Der Schriftzug «documenta» steht auf einer Fensterscheibe des documenta-Archivs. Quelle: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild
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Kassel/Wiesbaden

Da der beabsichtigte Institutsbau in Kassel noch in den Vorbereitungen steckt, wird die Einrichtung zunächst ohne eigenes Gebäude arbeiten. Sie werde unter dem Dach der documenta gegründet und erst mittelfristig als eigenständige Einrichtung fortgeführt.

Die documenta gilt als weltweit wichtigste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Sie findet alle fünf Jahre in Kassel statt. Das documenta-Institut soll die Schau erforschen, vermitteln und ihre Geschichte aufarbeitet. 24 Millionen stehen für den Bau bereit. Hinter dem Projekt stehen das Land Hessen, die Stadt Kassel, die gemeinnützige documenta und Museum Fridericianum GmbH mit dem documenta archiv und die Universität Kassel mit der Kunsthochschule.

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Langfristig soll das Institut Teil eines Forschungsverbundes werden. "Ziel ist es, ein Forschungsinstitut zu etablieren, das die Anforderungen an die spätere Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft erfüllt", erklärten die Projektpartner. Leibniz-Einrichtungen werden durch gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern unterstützt.

Eine Grundlage für seine Arbeit hat das documenta-Institut bereits: "Das documenta archiv beherbergt ein einzigartiges Aktenarchiv mit dem Schriftgut der vergangenen documenta Ausstellungen, eine hochkarätige Spezialbibliothek sowie umfangreiche Presse-, Bild- und audiovisuelle Mediensammlungen", sagte documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann. Das wissenschaftliche Personal stellt die Universität: Sie hat bereits eine documenta-Professur besetzt, drei weitere werden eingerichtet.

dpa