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Panorama Zwei Wochen nach Attacke: Gedenkort soll zunächst bleiben
Mehr Hessen Panorama Zwei Wochen nach Attacke: Gedenkort soll zunächst bleiben
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17:28 12.08.2019
Frankfurt/Main

So lange es bei Reisenden und Mitarbeitern Bedarf an dem Gedenkort gebe, werde er bleiben. In der Bahnhofsmission liege außerdem ein Kondolenzbuch aus, was viel genutzt werde. Weiter gebe es wöchentliche Andachten in der Bahnhofsmission. An dem Gedenkort am Gleis 7 erinnern in einem abgesperrten Bereich Dutzende Blumen, Kerzen und Kuscheltiere an das Geschehen.

Am 29. Juli hatte ein Mann einen Achtjährigen und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Der Junge starb, seine Mutter konnte sich in letzter Sekunde retten. Der Tatverdächtige, ein Eritreer, der seit 2006 in der Schweiz lebte, sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Die Attacke hat deutschlandweit Aufsehen erregt. Einige Tage zuvor war bereits am Bahnhof Voerde (Nordrhein-Westfalen) eine 34 Jahre alte Frau vor einen Zug gestoßen und tödlich verletzt worden. Auch hier kannten sich Täter und Opfer den Ermittlungen zufolge nicht.

Für die Familie des getöteten Jungen sind mittlerweile über 110 000 Euro an Spenden eingegangen, wie die Sprecherin einer Online-Spendenkampagne am Montag sagte. Die Kampagne hatte ein Mann aus Frankfurt gestartet.

dpa

Mit 2,4 Promille hat die Polizei in Südhessen einen Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Bei der Verkehrskontrolle am Wochenende seien insgesamt zwölf alkoholisierte Lastwagenfahrer an der Weiterfahrt gehindert worden, teilte die Polizei am Montag mit.

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Ein Einbrecher, der eine wichtige Spur hinterließ, ist am Montag vom Amtsgericht Frankfurt zu einem Jahr und acht Monaten Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden.

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