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Panorama Zu Tode geschlagen: Acht Jahre Haft für 33-Jährigen
Mehr Hessen Panorama Zu Tode geschlagen: Acht Jahre Haft für 33-Jährigen
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16:45 09.06.2020
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Quelle: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Main

Die Schwurgerichtskammer ging im Urteil von Körperverletzung mit Todesfolge aus, weil die Richter trotz 24 einzelner Gewaltattacken keinen bedingten Tötungsvorsatz feststellen konnten. Der Täter stand erheblich unter Alkohol- und Drogeneinfluss. AZ 3290 Js 232312/19

Die beiden Männer, die sich seit längerer Zeit kannten, hatten im Juli vergangenen Jahres zunächst in einem Lokal in Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) gezecht. Auf dem Heimweg gab es Streit, der in der heftigen Auseinandersetzung endete. Dann aber half der Täter dem Opfer wieder auf die Beine und beide gingen gemeinsam in dessen Wohnung, wo weiter Alkohol und Drogen konsumiert wurden. Erst am nächsten Vormittag wurde der 38-Jährige tot auf dem Sofa gefunden. Er war an einer Hirnschwellung gestorben.

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In dem seit April laufenden Prozess hatte der Angeklagte verschiedene Erklärungen für seinen gewalttätigen Angriff abgegeben. Bis zum Schluss behauptete er, in einer Notwehrsituation gewesen zu sein. Die Verteidigung verlangte deshalb auch einen Freispruch, während der Staatsanwalt zehn Jahre Haft wegen Totschlags gefordert hatte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

dpa

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