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Panorama Zoobilanz 2019: Weichenstellung für die Zukunft
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13:59 27.01.2020
Ein Humboldt-Pinguin im Frankfurter Zoo. Quelle: Boris Roessler/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Die Zahl der Besucher sei mit knapp 825 000 allerdings um 5,1 Prozent niedriger ausgefallen als im besucherstarken Vorjahr, berichteten Zoo und Kulturdezernat am Montag in ihrer Jahresbilanz. Als ausschlaggebend galt dabei das schlechte Wetter vor allem im Mai und im verregneten Oktober. Gut angenommen werde dagegen das neue digitale Angebot, hieß es. So wurden 9000 Eintrittskarten online gekauft.

Neuzugänge in der Zooinventur waren im vergangenen Jahr unter anderem Wasserschweine und Kugelgürteltiere, auch Tiernachwuchs etwa bei den Alpakas, Erdmännchen und Bonobos wurde in die Zoobilanz addiert. Insgesamt wurden bei der Zoo-Inventur 4652 Tiere in 448 Arten erfasst, darunter 1012 Säugetiere aus 89 Arten. Nach der im Jahr 2018 gefeierten Geburt der Löwen-Drillinge war das vergangene Jahr mit einem traurigen Abschied verbunden: Junglöwin Mira musste wegen einer Schädelmissbildung eingeschläfert werden.

Die Zahlen der Zooinventur lassen allerdings nur bedingt Rückschlüsse auf die tatsächliche Bewohnerzahl zu. Denn vor allem im Exotarium leben sehr viel mehr Tiere. Blattschneiderameisen und kleine Seesterne werden dort nicht nach ihrer Anzahl gezählt, die leicht in die Tausende gehen kann, sondern nur als ein Exemplar.

dpa

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