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Panorama Wissenschaftler graben mit neuer Strategie in Grube Messel
Mehr Hessen Panorama Wissenschaftler graben mit neuer Strategie in Grube Messel
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12:48 24.06.2019
Mitglieder des Museumsvereins Messel und des Senckenberg-Grabungsteams sitzen bei einer gemeinsamen Grabung zusammen. Quelle: Sonja Wedmann/Senckenberg/Archiv
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Messel/Frankfurt/Main

Vor zwei Jahren wurden die wissenschaftlichen Untersuchungen aufgrund neuer Richtlinien für die paläontologische Forschung in Hessen eingestellt. Bereits im vergangenen Jahr absolvierte Senckenberg dann zusammen mit dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Hessischen Landesmuseum eine erfolgreiche Probegrabung in Südhessen.

Die Grube Messel gehört seit 1992 dem Land Hessen und wird von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (Frankfurt) betrieben. Zu den spektakulärsten Entdeckungen aus der Zeit vor 48 Millionen Jahren zählen der Halbaffe "Ida" und die Urpferdchen. Die Grube ist eine von wenigen Unesco-Weltnaturerbestätten in Deutschland. Die feingeschichteten Ölschiefer dort beinhalten zahlreiche und einzigartig erhaltene Fossilien und bieten so die Möglichkeit, einen Blick in Umweltbedingungen vergangener Zeiten zu werfen.

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Vor zwei Jahren wurde die seit dem Jahr 1975 laufenden Grabungen unterbrochen, um die bisherige Grabungs- und Dokumentationsmethodik zu überprüfen. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt wurde während der Probegrabung des vergangenen Jahres eine neue Strategie entwickelt. Diese soll es künftig ermöglichen, paläontologische Forschung in der Grube Messel zu betreiben und dabei den Ölschiefer so gut es geht zu bewahren.

dpa

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