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Panorama Weiterer Anbieter verleiht E-Scooter in Frankfurt
Mehr Hessen Panorama Weiterer Anbieter verleiht E-Scooter in Frankfurt
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09:35 29.06.2019
Mehrere E-Scooter stehen auf dem Kaiserplatz in Frankfurt. Foto: Andreas Arnold/Archivbild
Frankfurt/Main

Die Zahl der umstrittenen E-Scooter in den Straßen Frankfurts nimmt zu. Nachdem elektrische Roller des Berliner Anbieters Tier Mobility seit etwa einer Woche am Main zum Stadtbild gehören, verleiht nun auch das Unternehmen Circ solche Fahrzeuge in der Stadt. Bisher hielt sich der befürchtete Ärger von Autofahrern oder Fußgängern in Grenzen. "Bei uns ist bisher nichts angekommen", sagte ein Sprecher der Polizei mit Blick auf die Elektro-Flitzer. Von Behinderungen oder Unfällen sei bisher nichts bekannt.

Ähnlich äußerte sich ein Sprecher des Frankfurter Verkehrsdezernats. Demnach seien bislang keine Probleme bekannt. "Aber bisher waren auch noch nicht viele E-Roller unterwegs", fügte er hinzu. Dies werde sich nun aber ändern. Allein das Unternehmen Circ biete zunächst 200 Fahrzeuge für Frankfurt an. Nach Bedarf und in Zusammenarbeit mit der Stadt wolle man die Stückzahl entsprechend erhöhen, wie das Unternehmen mitteilte. Das Unternehmen Tier Mobility, das seit einigen Tagen in Frankfurt aktiv ist, will zunächst Roller im unteren dreistelligen Bereich anbieten und dies nach und nach ausbauen.

Neben diesen beiden Anbietern haben noch acht weitere Unternehmen ihr Interesse angemeldet, heißt es von der Stadt. Mindestens zwei davon - nämlich Limebike und Byke - seien schon mit dem Verleih von Rädern am Main vertreten. Daher hält man es im Verkehrsdezernat für möglich, dass beide Anbieter demnächst auch E-Scooter anbieten. Ob der Wettbewerbs am Ende zu einer ausufernden Anzahl von E-Scootern führt, sei nicht ausgemacht. "Wenn die steigende Zahl von E-Scootern zu Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern kommt, suchen wir das Gespräch mit den Unternehmen", sagte der Dezernatssprecher.

E-Scooter dürfen in Deutschland auf Radwegen oder auf der Straße genutzt werden und mit höchstens 20 Stundenkilometern unterwegs sein. Die Roller werden regelmäßig ausgetauscht und zum Laden und Prüfen in eine Werkstatt gebracht. Für die Ausleihe und das Bezahlen ist eine Smartphone-App nötig. Die Preise je Minute sind bei den einzelnen Verleihern unterschiedlich.

dpa

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