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Panorama Waffenverbotszonen in Frankfurt zum Jahreswechsel
Mehr Hessen Panorama Waffenverbotszonen in Frankfurt zum Jahreswechsel
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10:51 20.12.2019
Ein Fahrzeug der Bundespolizei. Quelle: Patrick Seeger/dpa/Archivbild
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Koblenz/Frankfurt/Main

Es werde verstärkte Kontrollen der Bundespolizei geben. Wenn jemand trotz des Verbots Waffen mit sich führe, drohe ein Zwangsgeld von 250 Euro.

Bei den Waffenverbotszonen handele es sich um den Frankfurter Hauptbahnhof, die S-Bahn-Haltestellen Konstablerwache, Hauptwache, den Bahnhof Frankfurt-Höchst sowie die zwischen diesen Haltestellen verkehrenden S-Bahnen und Züge. Außerdem sei es verboten, auf Bahngelände Feuerwerkskörper "jeglicher Art" abzubrennen.

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Mit der Einrichtung der Waffenverbotszonen soll die Sicherheit der Reisenden und der Besucher von Silvesterveranstaltungen erhöht werden. Die Waffenverbotszonen wurden mit der gestiegenen Zahl von Gewalttaten auf Bahnanlagen begründet, bei denen vor allem Messer eingesetzt wurden. Gerade zum Jahreswechsel sei es in den vergangenen Jahren im Bereich der betroffenen Bahnhöfe und Bahnlinien zu vielen Gewalttaten mit häufig alkoholisierten Tätern gekommen.

Von den Regeln der Waffenverbotszone sind nicht nur Polizei, Zoll und Bundeswehr, sondern unter anderem auch Feuerwehr und Rettungsdienste, medizinische Versorgungsdienste, Mitarbeiter von Gastronomiebetrieben oder Handwerker ausgenommen, die für ihre Arbeit beispielsweise Messer oder andere scharfe Gegenstände benötigen.

dpa