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Panorama Vier Jahre Haft für lebensgefährliche Messerattacke
Mehr Hessen Panorama Vier Jahre Haft für lebensgefährliche Messerattacke
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17:02 21.08.2019
Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal. Quelle: Uli Deck/Archivbild
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Frankfurt/Main

Der 34 Jahre alte Angeklagte hatte zunächst mit dem späteren Opfer den Jahreswechsel in einer Gaststätte gefeiert. Später gerieten beide in der Altstadt von Frankfurt-Höchst in Streit. Schließlich zog der Angeklagte das Messer quer über das Gesicht des Kontrahenten und stach diesem zusätzlich noch in den Oberkörper. Das Opfer war acht Monate arbeitsunfähig. Trotz der schweren Verletzungen hatte schon die Staatsanwaltschaft einen Tötungsvorsatz verneint und Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung erhoben. (AZ 3390 Js 200112/18)

Vor Gericht berief sich der Angreifer auf Notwehr - sein Gegner habe angefangen, ihn zu würgen. Laut Urteil aber hielt dieser Mann in der einen Hand sein Mobiltelefon und in der anderen eine Flasche Wodka: "Wie hätte er den Angeklagten dann würgen oder anderweitig angehen können?", hieß es im Urteil. Die Verteidigung, die Freispruch beantragt hatte, wird voraussichtlich Revision beim Bundesgerichtshof einlegen.

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dpa

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