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Panorama Untersuchung von Gondelabsturz mit drei Toten verzögert sich
Mehr Hessen Panorama Untersuchung von Gondelabsturz mit drei Toten verzögert sich
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17:02 05.09.2019
Weiträumig abgesperrt ist die Unglücksstelle rund um einen Funkmast auf dem Hohen Meißner in Nordhessen. Foto: Uwe Zucchi
Meißner/Kassel

Die Abteilung Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik des RP untersucht den Unfall. Die Staatsanwaltschaft wolle einen eigenen Sachverständigen für die Gondel und das sichergestellte Arbeitsmaterial haben. Dieser werde erst am nächsten Donnerstag (12. September) erwartet.

Die Wartungsgondel war am Dienstag auf dem Berg Hoher Meißner aus noch ungeklärter Ursache 50 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Insassen, drei Männer einer Berliner Firma, wurden tödlich verletzt. Sie hatten eine neue Antenne auf einem Sendemasten des Hessischen Rundfunks montieren wollen. Erste Ermittlungen deuten laut Ermittlern auf einen technischen Defekt im Bereich der Seilwinde hin.

Unterdessen wurde laut Staatsanwaltschaft Kassel bereits am Mittwoch mit der Obduktion der drei Opfer begonnen. Das Ergebnis liege voraussichtlich am Freitag vor, sagte ein Sprecher. Bei ungeklärter Todesursache sei eine Obduktion in einem Ermittlungsverfahren durchaus üblich.

dpa

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