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Panorama Verwarnung und Geldauflage wegen Gemäldediebstahls
Mehr Hessen Panorama Verwarnung und Geldauflage wegen Gemäldediebstahls
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16:43 30.06.2020
Auf einer Richterbank im Landgericht liegt ein Richterhammer aus Holz. Quelle: Uli Deck/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Sollte er eine Geldauflage von 3000 Euro zahlen, wird ihm die parallel verhängte Geldstrafe von 8000 Euro (160 Tagessätze) erlassen.

Der 31-Jährige hatte den Diebstahl der Zeichnung, deren Wert von Experten auf rund 18 000 Euro taxiert wurde, freimütig vor Gericht gestanden. "Es war eine Aktion der geistigen Umnachtung", sagte der nach dem Vorfall gekündigte und nun arbeitslose Mann. Die beiden Vögel auf dem Bild hätten ihm "einfach nur gefallen". Vom Wert und der Bedeutung des kubanischen Künstlers habe er keine Ahnung gehabt. Nach der Abreise des Mannes war der Diebstahl des Bildes von der Hotelleitung bemerkt worden. Zwei Tage später lieferte der Flugoffizier das von ihm aus dem Rahmen geschnittene und zusammengerollte Bild bei seinen Vorgesetzten ab. "Das war mein Todesurteil in der Flugbranche", sagte der Angeklagte.

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Dieser Umstand und die fehlenden Vorstrafen führten zu der laut Gericht "denkbar mildesten Sanktion". Zuvor war eine Verfahrenseinstellung am Widerstand der Staatsanwältin gescheitert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig

dpa

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