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Panorama Versuchter Mord aus gekränkter Ehre: Gericht fällt Urteil
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05:48 16.04.2020
Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal. Quelle: Uli Deck/dpa/Symbolbild
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Mannheim

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, er habe sein Opfer mit einem Teppichmesser und einem Stein umbringen wollen (Az.: 1 Ks 200 Js 27800/19). Der schwer verletzte Mann hatte nach dem Eingreifen einer Spaziergängerin am Tatort bei Weinheim fliehen können.

Grund für die Attacke war laut Anklage, dass der Ex-Partner der Halbschwester des Angeklagten im Sommer 2019 Fotos der jungen Frau im T-Shirt und ohne Kopftuch an deren Verwandtschaft in Jordanien geschickt hatte. Ihr in Deutschland lebender Halbbruder, der sich vor Gericht mal als Jordanier, mal als Syrer bezeichnet hatte, habe wenige Tage danach geplant, den in Mannheim wohnenden Ex-Freund umzubringen, um die angeblich verletzte Familienehre wiederherzustellen.

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Die Staatsanwaltschaft forderte in ihrem Plädoyer eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren und neun Monaten. Die Verteidigung plädierte hingegen für eine milde Strafe wegen gefährlicher Körperverletzung.

dpa

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