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Panorama Versteigerung nach Skandal: Wilke-Schilder zum Verkauf
Mehr Hessen Panorama Versteigerung nach Skandal: Wilke-Schilder zum Verkauf
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14:57 06.02.2020
Twistetal/Kirchlengern

Mitbieten könnten allerdings nur industrielle Abnehmer, erklärte die IVG am Donnerstag. Zuvor hatten Medien über die Auktion berichtet.

Selbst der Verkauf von Gegenständen mit entsprechenden Logos sei nicht aussichtslos: "Es gibt für alles Abnehmer." Komme es nicht zu einer Veräußerung, bleibe die Betriebsausstattung weiter in der Immobilie - also am Firmensitz des insolventen Fleischherstellers im nordhessischen Twistetal-Berndorf. Behörden hatten im Oktober das Unternehmen geschlossen. Nachdem sich kein Käufer für Wilke gefunden hatte, kündigte der Insolvenzverwalter an, noch vorhandenes Vermögen zu verwerten, um Ansprüche von Gläubigern zu befriedigen.

In Wurst-Waren von Wilke waren Listerien nachgewiesen worden. Die Keime können bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein. 37 Krankheitsfälle, darunter drei Todesfälle, werden mit Wilke in Verbindung gebracht. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt gegen den Geschäftsführer, die stellvertretende Geschäftsführerin und den Produktionsleiter unter anderem wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und gewerbsmäßigen Betrugs.

dpa

Die Hessische Ärztekammer hat angesichts weltweit steigender Krankheitszahlen zur Ruhe im Umgang mit dem Coronavirus gemahnt. "Alarmistischen Falschmeldungen zum Trotz besteht kein Anlass für Panikmache", betonte Kammerpräsident Edgar Pinkowski in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme.

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Das Handwerken steht dieses Jahr im Mittelpunkt des Programms im ehemaligen Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg. "Wir werden zu diesem Thema unsere erste gemeinsame Ausstellung mit dem Museum Keltenwelt am Glauberg präsentieren", sagte der Museumsdirektor Carsten Amrhein am Donnerstag.

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In Sachsen-Anhalt sind fünf Luchsweibchen samt Nachwuchs nachgewiesen worden. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Monitoring des Bundesamts für Naturschutz in Bonn hervor.

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