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Panorama Vermeintlichen Nebenbuhler gerammt: Angeklagter will reden
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10:55 23.01.2019
Die Außenaufnahme zeigt die Justizbehörden in Kassel. Foto: Swen Pförtner/Archiv
Kassel/Eschwege

Seine Aussage vor Gericht verzögerte sich aber zunächst, weil ein Gutachter sich verspätete. Der Angeklagte soll 2017 in Eschwege (Werra-Meißner-Kreis) mit seinem Auto das Fahrzeug des 58-jährigen Opfers gerammt haben. Dann schlug er laut Staatsanwaltschaft die Scheibe ein und stach auf den Mann mit einem Messer ein. Das Opfer wurde schwer verletzt. Die Anklage erfolgt wegen versuchten Mordes aus niedrigen Beweggründen, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriffs in den Straßenverkehr.

Laut Staatsanwaltschaft hatte sich der 57-jährige Ukrainer bereits 2016 in den Kopf gesetzt, dass seine Frau eine Affäre mit dem späteren Opfer habe. Er habe dem 58-Jährigen nachgestellt, der ein gerichtliches Annäherungsverbot erwirkte. Laut Gutachten war der Angeklagte zur Tatzeit möglicherweise schuldunfähig, er sitzt momentan in einem psychiatrischen Krankenhaus. Bis Ende Februar sind fünf weitere Verhandlungstermine angesetzt.

dpa

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