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Panorama Verkehrsminister setzt beim Straßenbau auf Sanierung
Mehr Hessen Panorama Verkehrsminister setzt beim Straßenbau auf Sanierung
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06:17 30.12.2019
Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) lächelt während einer Sitzung. Quelle: Silas Stein/dpa/Archivbild
Wiesbaden

Insgesamt seien Projekte mit einer Länge von rund 363 Kilometer Straße fertiggestellt worden.

"Damit arbeiten wir weiter und konsequent daran, den Sanierungsstau aufzulösen", erklärte der Minister. Da über Jahrzehnte zu wenig in den Erhalt der bestehenden Straßeninfrastruktur investiert worden sei, gehe er nach dem Prinzip Sanierung vor Neubau vor.

Ein großer Teil des Geldes sei 2019 in die Fertigstellung der Autobahnen A44 und A49 geflossen: Die Mittel für den Neubau der A44 Kassel–Eisenach beliefen sich auf 233 Millionen Euro, für den Neubau der A49 (Neuental bis zum Dreieck Ohmtal der A5) flossen 49 Millionen Euro.

Insgesamt verteilten sich die Baumittel nach Angaben des Verkehrsministeriums auf 649 Millionen Euro für die Autobahnen, 186 Millionen für die Bundesstraßen und 121,1 Millionen für die Landesstraßen. Für Ingenieurdienstleistungen seien 76 Millionen Euro bereitgestellt worden.

Von den zusammen 363 Kilometer verbauter Straßen entfielen laut Verkehrsministerium 157,5 Kilometer auf Autobahnen, 66,4 auf Bundes- und 139 Kilometer auf Landesstraßen. Dazu seien 71 Brücken, Tunnel und Stützbauwerke in Hessen im Jahr 2019 saniert worden.

Die Landesbehörde Hessen Mobil hat bereits angekündigt, dass im kommenden Jahr 20 neue Straßenbauprojekte beginnen werden, die ein Auftragsvolumen von jeweils mehr als fünf Millionen Euro bei Autobahnen und mehr als drei Millionen Euro bei Bundes- und Landesstraßen haben. Einen Schwerpunkt bilden auch 2020 die Brückenerneuerungen, etwa an der Dauerbaustelle Schiersteiner Brücke an der A643 (Mainz-Wiesbaden) oder an der A45 in Mittelhessen.

dpa

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