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Panorama Vergessene Künstler: Kritischer Blick auf erste documenta
Mehr Hessen Panorama Vergessene Künstler: Kritischer Blick auf erste documenta
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11:40 06.05.2022
Eine Zeichnung des rumänischen Künstlers Dan Perjovschi ist an einer Säule zu sehen.
Eine Zeichnung des rumänischen Künstlers Dan Perjovschi ist an einer Säule zu sehen. Quelle: Swen Pförtner/dpa
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Solingen

Anhand von zwei Ausstellungen in Kassel - der Vierten Großen Kunstausstellung 1929 und der ersten documenta 1955 - wird die Rolle der documenta bei der Kanonisierung von Kunst beleuchtet. "1929/1955 - Die erste documenta 1955 und das Vergessen einer Künstler:innengeneration" heißt die Ausstellung mit 60 Werken, die bis zum 11. September zunächst in Solingen zu sehen ist und 2023 in Kassel gezeigt wird.

Das Solinger Zentrum beherbergt rund 1500 Werke von Künstlern, die im Nationalsozialismus verfemt und verfolgt wurden. Etwa 30 Künstler der Sammlung waren 1929 in der viel beachteten Kasseler Avantgarde-Schau vertreten. Nur drei von ihnen schafften es 1955 auf die documenta-Liste: Josef Albers, Christian Rohlfs und Xaver Fuhr. Die meisten anderen damals aufstrebenden Künstler sind nicht in den etablierten Kunstkanon eingegangen.

© dpa-infocom, dpa:220506-99-181342/3

dpa