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Panorama UKGM: Hirnschaden nach Nasen-OP
Mehr Hessen Panorama UKGM: Hirnschaden nach Nasen-OP
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11:00 09.11.2019
Ein nach einem Behandlungsfehler hirngeschädigter Patient hat laut einer Entscheidung des Landgerichts Gießen Anspruch auf insgesamt 800.000 Euro Schmerzensgeld. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Quelle: Arne Dedert
Gießen

Ein nach einem Behandlungsfehler hirngeschädigter Patient hat laut einer Entscheidung des Landgerichts Gießen Anspruch auf insgesamt 800.000 Euro Schmerzensgeld. Die Summe gehöre zu den höchsten, die Richter in ähnlichen Fällen für angemessen hielten, erläuterte gestern ein Gerichtssprecher.

In dem Fall ging es um einen damals 17-Jährigen, der 2013 am UKGM in Gießen wegen eines Nasenbeinbruchs ­operiert worden war. Dem Personal 
unterlief dem Gericht zufolge bei der Bedienung des Sauer­stoffgerätes ein fataler Fehler, durch welchen der Kläger eine 
schwere Hirnschädigung erlitt.     

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