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Panorama Trotz Schneewinter: Verlustreiche Saison für Skilifte
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16:50 13.04.2021
Wintersportler stehen beim Flutlichtskifahren an der Talstation vor einem Hinweisschild «Ohne Mund-Nasenbedeckung keine Beförderung» und «Mindestabstand einhalten».
Wintersportler stehen beim Flutlichtskifahren an der Talstation vor einem Hinweisschild «Ohne Mund-Nasenbedeckung keine Beförderung» und «Mindestabstand einhalten». Quelle: Swen Pförtner/dpa/Archivbild
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Winterberg/Willingen

Selbst Skigebiete ohne Beschneiungsanlagen hätten in der nun überall auf das Ende zusteuernden Saison an 50 Tagen ausreichend Schnee auf den Pisten gehabt, um Wintersport zu ermöglichen - durften aber zu der schneereichen Zeit nicht, so die Bilanz.

Der Betrieb der Lifte in Willingen und Winterberg nach der Anfang März erteilten Genehmigung sei dabei alles andere als wirtschaftlich, hieß es weiter: Hohe Sicherheitsauflagen und die auf ein Fünftel der möglichen Besucherzahl gedeckelten Ticketkontingente sorgten dafür, dass kostendeckendes Arbeiten nicht möglich sei. Zwischenzeitlich drohende Insolvenzen seien aber bislang durch Coronahilfen verhindert worden, sagte eine Sprecherin.

Wegen frostiger Nächte in den vergangenen Tagen seien die Bedingungen auf den beschneiten Pisten weiterhin gut, sagte sie weiter. In Willingen sei das Skigebiet daher bis mindestens Mittwoch geöffnet. Winterberg wolle seine Lifte bis mindestens nächste Woche laufen lassen. So spät im Frühjahr sei seit Bestehen der Wintersport-Arena noch nie Liftbetrieb angeboten worden, hieß es. Zwar liege im April gelegentlich genug Schnee, die Nachfrage sei aber nicht so groß wie in dieser wegen der Verbote erst sehr spät gestarteten Saison, in der alternative Freizeitbeschäftigungen so rar seien.

© dpa-infocom, dpa:210413-99-189577/2

dpa