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Panorama Tödlicher Streit um Drohne: Notwehr nicht ausgeschlossen
Mehr Hessen Panorama Tödlicher Streit um Drohne: Notwehr nicht ausgeschlossen
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17:38 01.09.2020
Eine Drohne fliegt bei Sonnenuntergang über eine Wiese. Quelle: Felix Kästle/dpa/Symbolbild
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Wettenberg

Dies könne der Fall sein, wenn er von den beiden anderen Männern angegriffen worden sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Gießen am Dienstag. Nach den bisherigen Ermittlungen habe es eine "wechselseitige Körperverletzung" gegeben. Von wem die Aggression ausgegangen sei, müsse aber noch ermittelt werden. Gegen den 62-jährigen Begleiter des tödlich verletzten Mannes wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Die Obduktion der Leiche des 55-Jährigen hatte ergeben, dass der Mann zweifelsfrei an den Folgen des Messerstiches gestorben ist. Der mutmaßliche Täter, ein 69-jähriger Deutscher, wurde auf freien Fuß gesetzt, gegen ihn wird nun wegen Totschlags ermittelt. Er hatte am Samstagnachmittag in einem Feld unterhalb der Burg Gleiberg eine Drohne fliegen lassen. Dies störte den 55-Jährigen aus Wettenberg sowie dessen 62-jährigen Begleiter. Sie fürchteten, Pferde auf einer nahen Koppel könnten von der Drohne erschreckt werden. Daraufhin entstand der Streit.

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dpa