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Panorama Tierschutzverband: Zu viele Hunde sind schwer vermittelbar
Mehr Hessen Panorama Tierschutzverband: Zu viele Hunde sind schwer vermittelbar
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06:44 19.02.2020
Ein Rottweiler-Husky-Mix blickt durch ein Gitter. Quelle: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Sie ist im "Bündnis Schattenhunde" aktiv, einem Zusammenschluss von Tierheimen aus mehreren Bundesländern. Das Bündnis will auf das Schicksal dieser Hunde aufmerksam machen, die oft als Problemhunde gelten, weil sie beispielsweise zugebissen haben.

Statistisch erfasst werden die Tiere laut Heberer nicht. Der Aufwand, die Hunde unterzubringen und zu betreuen, überfordere viele Heime. Diese lehnten die Aufnahme von Problemhunden deswegen teilweise ab.

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Die Angst vor dem Wolf könnte laut der Tierschutzbeauftragten des Landes Hessen, Madeleine Martin, das Problem verstärken. Hütehunde, die nun zum Schutz von Weidetieren beworben und deren Anschaffung staatlich gefördert werde, seien "hochschwierige Tiere" mit einem großen Gebietsanspruch. "Den Anspruch, den die Hunde an Schäfer oder sonstige Tierhalter haben, ist extrem." In der Schweiz gebe es bereits Konflikte zwischen den Hunden und Wanderern.

dpa

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