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Panorama Tiere im Frankfurter Zoo haben Lockdown gut überstanden
Mehr Hessen Panorama Tiere im Frankfurter Zoo haben Lockdown gut überstanden
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15:58 23.06.2020
Ein Mädchen steht im Frankfurter Zoo vor einer Glasscheibe der Pinguin-Anlage. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Den Tieren gehe es gut, der Zoo habe trotz "vieler Herausforderungen und hoher Einnahmeverluste" die Krise bislang gut gemeistert.

Bei vielen Arten habe es sogar Nachwuchs gegeben - unter anderem bei den Ostafrikanischen Bongos. Am 10. Juni kam ein männliches Tier der im Freiland gefährdeten Antilopenart zur Welt. Weil es zunächst kaum laufen konnte, wurde es "Forrest" genannt - in Anlehnung an die Filmfigur Forrest Gump. Am 19. Juni wurde ein weibliches Tier geboren. Es trägt den Namen "Pili" und ist den Angaben zufolge das zweite Bongo-Jungtier, das 2020 im Frankfurter Zoo zur Welt kam.

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Anders als im Zoo sieht es nach Darstellung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in den ursprünglichen Lebensräumen der Bongos aus: Dort habe sich die ohnehin schwierige Situation für die Tiere durch Corona dramatisch verschärft. "In den Nationalparks in Afrika oder Südamerika ist mit der Pandemie der Tourismus und damit eine wichtige Finanzquelle der Parks weggebrochen. Dadurch können Ranger nicht mehr bezahlt werden und illegale Aktivitäten werden zunehmen", berichtete ZGF-Geschäftsführer Christof Schenck.

Nach Angaben des Zoos leben mittlerweile mehr Bongos in Zoos als im tropischen Bergregenwald Afrikas. Der Wildbestand dieser laut Roter Liste vom Aussterben bedrohten Unterart betrage nur noch 70 bis 80 Tiere.

dpa

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