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Panorama Riesige Feuerfackel bei BASF: Anrufe bei der Polizei
Mehr Hessen Panorama Riesige Feuerfackel bei BASF: Anrufe bei der Polizei
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17:34 21.05.2018
Die Industrieanlagen des Chemiekonzerns BASF stehen am Rheinufer in Ludwigshafen auf dem Werksgelände. Quelle: Archivfoto
Ludwigshafen/Darmstadt

Der Hintergrund: Laut BASF hatte es am Sonntagabend eine Störung in einem Steamcracker gegeben, wo Rohbenzin mit Hilfe von Wasserdampf ("steam") in Gase aufgespalten wird. Ein elektrisches Bauteil sei ausgefallen. Die Sicherheitssysteme hätten wie vorgesehen reagiert. Das Rohgas sei die Nacht hindurch fast 16 Stunden über eine riesige Fackel verbrannt worden. Der helle Feuerschein in großer Höhe sei bis Montagmittag zu sehen gewesen. Verletzte habe es keine gegeben.

Steamcracker zählen nach BASF-Angaben zu den größten Produktionsanlagen in Ludwigshafen. Dort entstünden eine Reihe wichtiger chemischer Grundbausteine für die Produktion am Standort.Das Rohbenzin wird bei etwa 850 Grad Celsius aufgespalten. Dabei entstehen unter anderem Ethylen und Propylen. Daraus werden Kunststoffe, Lacke, Waschrohstoffe und Pflanzenschutzmittel hergestellt.

Von den Anrufen hatte zuvor hessenschau.de berichtet.

dpa