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Panorama Studie ergibt 540 Hinweise auf Gartenschläfer in Hessen
Mehr Hessen Panorama Studie ergibt 540 Hinweise auf Gartenschläfer in Hessen
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16:34 02.04.2020
Ein Gartenschläfer sitzt in seinem Käfig in einer Wildstation. Quelle: Alexander Heinl/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Denn die Gartenschläfer erwachten derzeit aus dem Winterschlaf. Mithilfe der Studie soll der Nager vor dem drohenden Aussterben gerettet werden, erklärte Susanne Schneider vom BUND am Donnerstag.

Bundesweit gab es nach dem Aufruf bisher rund 1500 Hinweise auf die kleine Schlafmaus. Neben Rheinland-Pfalz habe Hessen derzeit die meisten Vorkommen in Deutschland. Ob es sich bei den Meldungen auch wirklich um Gartenschläfer handele, werde nach und nach zum Beispiel mit der Hilfe von Fotos überprüft, sagte die Sprecherin.

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In Hessen gebe es besonders im Süden Hochburgen, erklärte sie. "Ab Mittelhessen wissen wir gar nichts von Gartenschläfern. Der nördlichste Nachweis ist Bad Homburg." Warum das so ist sei eine der Fragen, die die Wissenschaftler untersuchen wollten.

Der Gartenschläfer ist ein kleiner Verwandter des Siebenschläfers und leicht an seinem markanten Fellmuster am Kopf zu erkennen, das einer "Zorro-Maske" ähnelt. Obwohl der Gartenschläfer laut BUND eine heimische Tierart ist, gibt es zu ihm und dem dramatischen Rückgang seiner Bestände noch viele offene Fragen.

dpa

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