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Panorama Stilllegung des Wurstherstellers Wilke geht weiter
Mehr Hessen Panorama Stilllegung des Wurstherstellers Wilke geht weiter
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17:40 12.11.2019
Die Rolltore des Fleischherstellers Wilke Wurstwaren sind heruntergelassen. Quelle: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild
Kassel/Twistetal

"Im Auftrag des Regierungspräsidiums Kassel wird es durch eine Spezialfirma verbrannt", sagte ein Behördensprecher am Dienstag. Ein anderer Entsorgungsweg sei ist nicht möglich.

Laut der Behörde wird ein mobiler Brenner auf Gelände aufgestellt, um das Ammoniak abzufackeln. Es zerfalle dann in Stickstoff und Wasserdampf ohne schädliche Umwelteinwirkungen. Bezahlt werde die Entsorgung in Vorleistung durch das Land Hessen, damit die Firma schnell und sicher außer Betrieb genommen werde. Eine Summe nannte der Sprecher nicht.

Mehrfach waren Listerienkeime in Wilke-Produkten gefunden worden. Diese können für Menschen mit geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Geschäftsführer wegen fahrlässiger Tötung. Die Ermittler prüfen 25 Todesfälle, bei in drei Fällen die Keime den Tod verursacht haben sollen. Der Wilke-Insolvenzverwalter hatte Mitte Oktober erklärt, dass Unternehmen mit 200 Mitarbeitern könne möglicherweise verkauft werden. Es gebe einen potenziellen Interessenten. Seitdem ist es still geworden um das Thema.

dpa

Der Fall eines kleinen Jungen, der qualvoll in einem Sack erstickt sein soll, sorgt auch über 30 Jahre nach dessen Tod für Aufsehen. Am Dienstag sagte ein frühes Mitglied der Hanauer Sekte gegen die Anführerin aus. Sie berichtete von Erniedrigungen und Gewalt.

12.11.2019

Eine 75-Jährige ist in Offenbach von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Die Frau kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Fußgängerin habe am Morgen eine Straße überquert, als sie vom Wagen einer 68 Jahre alten Frau erfasst worden sei.

12.11.2019

Eine Messerattacke auf einen Kontrahenten nach einem feucht-fröhlichen Zusammensein hat ein Angeklagter vor dem Landgericht Frankfurt gestanden. An Details wollte sich der 33-Jährige zum Prozessbeginn kaum erinnern, es sei Alkohol- und Kokainkonsum im Spiel gewesen.

12.11.2019