Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Stabsstelle Mieterschutz begrüßt Schutz vor Corona-Folgen
Mehr Hessen Panorama Stabsstelle Mieterschutz begrüßt Schutz vor Corona-Folgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:15 27.03.2020
Wohnhäuser in sind zu sehen. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild/Symbolbild
Frankfurt/Main

Wohnungsbaugesellschaften in Hessen waren damit schon vorgeprescht. Die Frankfurter Stabsstelle Mieterschutz begrüßt das sehr. "Es beruhigt uns, dass es für Menschen, die in Bedrängnis kommen, Schutz gibt", sagte Katharina Stier von der Stabsstelle der Deutschen Presse-Agentur.

Die Mitarbeiter stärken seit einem Jahr in der kostspieligen Mainmetropole Mietern den Rücken. Sie beraten Hausgemeinschaften, die beispielsweise nach einem Eigentümerwechsel oder wegen einer Modernisierung Repressalien und Entmietung fürchten. Seit April 2019 haben die Mitarbeiter mehr als 200 Bürgeranfragen beantwortet, über 70 Mal kamen Betroffene zu Beratungsgesprächen.

2020 steht auf dem Plan, alle Anwohner in Milieuschutzgebieten per Postwurfsendung über ihre Rechte zu informieren. Außerdem stellt die Stabsstelle eine Liste von Anwälten für ihre Homepage zusammen, damit Betroffene schnell Hilfe finden. Seit die Stabsstelle ihre Arbeit aufgenommen hat, habe sich die Lage für Mieter in Frankfurt nicht entspannt, sagte Stier. Es könne nicht so schnell gebaut werden, wie die Nachfrage steige. "Das ist ein langfristiges Thema."

dpa

Aus Furcht, beim Kauf von Toilettenpapier zu kurz zu kommen, hat eine Frau in Frankfurt einer Verkäuferin eine Backpfeife verpasst. Das teilte die hessische Polizei am Donnerstag mit.

26.03.2020

Die Wirtschaft kämpft. Die einen wollen Kurzarbeit, die anderen hoffen auf mehr Arbeiter. Bei den Corona-Infektionen zeichnet sich weiter keine Entspannung ab, darum will auch die Kirche den Menschen in der Zeit ohne Sozialkontakte weiter den Rücken stärken.

26.03.2020

Nach der Infektion einer Mitarbeiterin mit dem Coronavirus ist ein Altenpflegeheim in Herborn unter Quarantäne gestellt worden. Derzeit gebe es in der Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zehn Verdachtsfälle, also Menschen, die sich ebenfalls mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert haben könnten, teilte der Lahn-Dill-Kreis am Donnerstagabend mit.

26.03.2020