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Panorama Sprunghafter Anstieg beim Streusalzverbrauch
Mehr Hessen Panorama Sprunghafter Anstieg beim Streusalzverbrauch
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05:25 27.01.2021
Ein Winterdienstfahrzeug streut eine Straße.
Ein Winterdienstfahrzeug streut eine Straße. Quelle: Philipp Schulze/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

Der Salzverbrauch der Monate Oktober bis Dezember habe noch bei insgesamt 26 500 Tonnen gelegen und sei "absolut durchschnittlich" gewesen, sagte ein Hessen Mobil-Sprecher. Der sprunghafte Anstieg danach liege an den winterlichen Witterungsverhältnissen rund um den Jahreswechsel und in den ersten Tagen des neuen Jahres.

Dass Salz knapp wird oder nachgekauft werden muss, ist aber nicht abzusehen: "Die Salzlagerkapazitäten sind bei Hessen Mobil auf einen starken Winter bemessen, wobei bei anhaltenden Frostperioden, besonders mit Schneefällen, Nachlieferungen erfolgen." Daher erwarte man auch für diesen Winter keine Engpässe. Es seien hessenweit rund 90 000 Tonnen Salz für die rund 15 200 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen eingelagert.

Die Corona-Pandemie habe keine großen Auswirkungen auf die Winterdienste. "Bereits im Frühjahr 2020 wurde die Arbeit der Straßenmeistereien so mit entsprechenden Hygienemaßnahmen organisiert, dass ein Ausfall größerer Gruppen verhindert wird." So seien beispielsweise kleinere, feste Arbeitsgruppen gebildet worden, um die Kontakte in den Straßenmeistereien auf ein Minimum zu reduzieren. "Daher konnten die Aufgaben weiterhin erledigt werden und auch der Winterdienst in Hessen wurde bisher nicht beeinträchtigt."

© dpa-infocom, dpa:210127-99-184890/2

dpa