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Panorama Spahn: Corona-Rückholaktion für Deutsche ist freiwillig
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16:51 30.01.2020
Jens Spahn (CDU, r.) auf einer Pressekonferenz neben dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts. Quelle: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild
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Berlin

Wer sich entscheidet mit nach Frankfurt zu fliegen, muss dann aber auch in Deutschland, wie angekündigt für zwei Wochen in Quarantäne. Diejenigen, die ausgeflogen werden wollen, seien vorab darüber informiert, dass sie sich "in Deutschland zentral in die Unterbringung begeben müssen und dort eben auch die Kontaktmöglichkeiten eingeschränkt sind", sagte Spahn am Donnerstag in Berlin. "Sie wissen es vorher, aber nach dem Infektionsschutzgesetz sind natürlich die lokalen Behörden auch in der Lage (...) die entsprechenden Anordnungen zu treffen."

Mitfliegen könne außerdem nur, wer symptomfrei sei. "Da kommen erstmal symptomfreie Bürger zu uns und wir wollen checken, ob sie infiziert sind", sagte Spahn. Nach bisherigen Schätzungen geht es um rund 90 Bundesbürger. Das Flugzeug der Bundeswehr soll in Frankfurt landen. Ein genauer Zeitpunkt wird offiziell bisher nicht genannt. Wo genau die Passagiere danach untergebracht werden, werde derzeit noch abgestimmt, sagte Spahn. Er gehe davon aus, dass darüber in Kürze entschieden werde. Das Deutsche Rote Kreuz habe seine Unterstützung bei Logistik, Begleitung und Betreuung zugesagt.

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Der Gesundheitsminister kritisierte im Netz verbreitete "Halbwahrheiten, Mutmaßungen und Verschwörungstheorien". Dem setze man größtmögliche Transparenz entgegen. Spahn verwies darauf, dass es in Deutschland bisher vier mit dem neuen Coronavirus infizierte Patienten gebe, denen es Stand jetzt gut gehe. Alle seien symptomfrei. "Das finde ich schon wichtig wahrzunehmen, angesichts dessen, was ich manchmal im Netz lese."

dpa

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