Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Serienkrimineller nach missglücktem Überfall vor Gericht
Mehr Hessen Panorama Serienkrimineller nach missglücktem Überfall vor Gericht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:10 10.01.2020
Die Außenfassade des Land- und Amtsgerichtes in Frankfurt am Main. Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

Der ursprünglich wegen einer Reihe schwerer Straftaten zu fünfeinhalb Jahren Gesamtstrafe verurteilte 23-Jährige hatte sich nur wenige Tage nach der Haftlockerung mit einem Metzgerbeil zu dem Wettbüro in Neu-Anspach (Hochtaunuskreis) begeben und mit der Waffe auf den Ladentresen geschlagen. Die zunächst erbeuteten 880 Euro Bargeld verlor der Räuber allerdings bei einem Gerangel mit dem Angestellten des Büros. Bei seiner Flucht büßte er schließlich auch noch einen Schuh ein. Später wurde er von der Polizei festgenommen.

Am ersten Verhandlungstag legte der drogenabhängige Mann ein Geständnis ab. Er habe die Tat begangen, um Schulden im Rauschgiftmilieu zurückzahlen zu können. Ursprünglich habe man auf eine vierstellige Summe gehofft, am Ende aber habe es statt des Geldes nur Schläge des Büroangestellten gegeben. Infolge der Vielzahl vorausgegangener Straftaten hat ein Sachverständiger dem Gericht bereits die Sicherungsverwahrung des Mannes in der Psychiatrie empfohlen. Mit auf der Anklagebank sitzt auch ein 22 Jahre alter Bekannter des Mannes, der am Tattag vor dem Wettbüro gewartet und dadurch "psychische Beihilfe" begangen haben soll.

Das Gericht hat vier weitere Verhandlungstage bis Mitte Februar terminiert.

dpa

Mit viel Geduld und Vorsicht muss die Uni Gießen die Folgen eines Hackerangriffs beseitigen. Doch die Hochschule sieht in dem Problem auch Chancen für sich und andere Institutionen.

10.01.2020

Der Brand in einer Dachgeschosswohnung in Südhessen mit einer Toten ist möglicherweise durch Fahrlässigkeit ausgelöst worden. Wie ein Sprecher der Polizei am Freitag mitteilte, haben die Ermittler Spuren am Brandort gefunden, die darauf hindeuten.

10.01.2020

Nach der tödlichen Messerattacke im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sitzt der Tatverdächtige wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Man sei zu dem Ergebnis gekommen, dass niedrige Beweggründe der Tat vorliegen und habe daher Haftantrag wegen Mordes gestellt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda am Freitag.

10.01.2020