Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Schneller Zugriff zu Defibrillatoren soll Leben retten
Mehr Hessen Panorama Schneller Zugriff zu Defibrillatoren soll Leben retten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:48 19.02.2020
Ein Schränkchen mit einem Defibrillator. Quelle: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
Anzeige
Frankfurt/Main

"Es existiert keine zentrale Erfassung der Standorte", teilte das Sozialministerium in Wiesbaden mit. Es gebe damit auch keine Auswertung, wie oft die Geräte eingesetzt werden.

Viele Kommunen haben bereits in ihren öffentlichen Gebäuden Defibrillatoren hängen, in Fronhausen in Mittelhessen soll diese Woche ein Gerät hinzukommen. Auch Laien können im Notfall die Technik benutzen, um etwa einem Patienten mit Kammerflimmern Stromimpulse zu setzen und so die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens zu überbrücken.

Anzeige

"Betroffene haben im Falle eines Herzstillstands meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen und ein Laien-Defibrillator eingesetzt wird", teilte die Björn Steiger Stiftung mit, die sich für die Ausweitung des Netzes engagiert. "Im Notfall kann ein Defibrillator nicht nah genug sein", betonte eine Sprecherin des Deutschen Rotes Kreuzes in Hessen. Diese seien "absolut sinnvoll". Da die Geräte selbsterklärend funktionierten, könnten Laien bei Erste-Hilfe-Maßnahmen auch nichts falsch machen.

Der Rettungsdienst ist nach Angaben des Sozialministeriums regulär mit professionellen Defibrillatoren ausgestattet. Dem Deutschen Roten Kreuz zufolge sind in Hessen insgesamt rund 890 Fahrzeuge mit solchen Geräten im Einsatz. Davon fahre das DRK rund 550 Wagen.

dpa

Anzeige