Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Schnakenjäger erwarten neuen Helikopter
Mehr Hessen Panorama Schnakenjäger erwarten neuen Helikopter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:48 02.11.2019
Ein Hubschrauber verteilt ein Schnakenlarvenbekämpfungsmittel. Quelle: Patrick Seeger/dpa/Archivbild
Anzeige
Speyer

Der Hubschrauber werde dann vor Weihnachten oder spätestens in der ersten Januarwoche in Deutschland erwartet und wohl in Hockenheim stationiert.

Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Vom Helikopter aus verteilt die Kabs den biologischen Wirkstoff Bti, der die Larven der Stechmücken tötet.

Anzeige

Insgesamt werden die Schnakenjäger dann über drei Hubschrauber verfügen. "Wir können nicht in ein x-beliebiges Flugzeug steigen, sondern brauchen spezielles Equipment", betonte Becker. "GPS und allerlei Hightech kann man nicht einfach so ersetzen."

Wegen defekter Helikopter hatten die Experten Anfang Juni die kleinen Blutsauger nicht wie gewohnt aus der Luft abtöten können - daraufhin waren fast alle Schnaken geschlüpft, was stellenweise zu einer Plage führte. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl im Süden bis Hessen im Norden und das rheinland-pfälzische Bingen im Westen.

dpa