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Panorama Scheinehen vermittelt?: Prozess in Frankfurt
Mehr Hessen Panorama Scheinehen vermittelt?: Prozess in Frankfurt
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16:59 28.11.2019
Eine Bronzestatue der Justitia steht unter freiem Himmel. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

Vor Gericht räumten die beiden Männer die 14 Einzelvorwürfe der Anklage ein.

Danach sollen sie für die Vermittlung der Scheinehen vom Januar 2015 bis zum Februar 2018 insgesamt rund 300 000 Euro erhalten haben. Die "Ehepartner" stammten vor allem aus den östlichen EU-Staaten, aber auch aus Portugal und Deutschland. Durch die Heirat mit EU-Bürgern durften die "Kunden" legal in Deutschland leben und arbeiten. In fünf Fällen handelte es sich um Köche im Rhein-Main-Gebiet, deren Arbeits- uns Aufenthaltserlaubnis nach vier Jahren in Spezialitätenküchen auszulaufen drohte. AZ 6300 Js 244205/17

Der ursprünglich bis Mitte März geplante Prozess wird möglicherweise erheblich kürzer sein. Das Gericht stellte nach einer entsprechenden Vereinbarung Haftstrafen zwischen zweieinhalb und knapp drei Jahren in Aussicht.

dpa

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