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Panorama Schau über Federschmuck aus aller Welt wird eröffnet
Mehr Hessen Panorama Schau über Federschmuck aus aller Welt wird eröffnet
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06:20 13.06.2019
Wiesbaden

Farbenfroher Federschmuck aus aller Welt steht ab kommenden Sonntag (16. Juni) im Mittelpunkt der Ausstellung "Mit fremden Federn" im Hessischen Landesmuseum in Wiesbaden. Zu den Exponaten gehören unter anderem Masken, Kopfbedeckungen und Armschmuck, wie der Leiter der Naturhistorischen Sammlungen, Fritz Geller-Grimm, erklärte.

Der Großteil der Exponate stammt aus dem Amazonasgebiet in Südamerika und wurde dem Museum vom Völkerkundler Werner Hammer zur Verfügung gestellt. Der 69-Jährige lebte mehrere Jahre in Südamerika und brennt nach eigener Aussage für die Kultur und Geschichte des Kontinents.

Für ihn seien die Schmuckstücke aus Amazonien von allen Arten des Federschmucks weltweit am schönsten und interessantesten, sagte Hammer. Die indigenen Völker in Brasilien stellen teilweise noch heute in kleinteiliger Handarbeit den Kopf- oder Körperschmuck her. Zumeist seien die Stammesältesten mit der Fertigung betraut und würden mitunter mehrere Tage an dem Schmuck arbeiten, der schließlich bei Festen und Ritualen getragen werde. Sie zeigen die Zugehörigkeit und den Rang innerhalb eines Stammes.

Mit Sorge betrachtet Hammer seit dem Amtsantritt des brasilianischen Staatspräsidenten Jair Bolsonaro den Umgang mit indigenen Völkern in Brasilien. "Alles was zum Schutz der Reservate und Stämme erreicht wurde, steht auf dem Spiel. Das ist grauenhaft", sagte der gebürtige Wiesbadener.

Neben den Schmuckstücken aus Südamerika werden bei der Ausstellung auf 700 Quadratmetern Exponate aus Australien, Asien, Afrika und Europa gezeigt. Außerdem können die Besucher Präparate der Vogelarten begutachten, aus deren Federn der Schmuck hergestellt wurde. Neben verschiedenen Arten von Paradiesvögeln und Papageien gibt es auch ein Exemplar eines Straußes, der von einer Farm in Nordhessen stammt. Die Ausstellung läuft noch bis zum 20. März 2020.

dpa

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