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Panorama Rund 19 Prozent der Grundschüler bei Pakt für den Nachmittag
Mehr Hessen Panorama Rund 19 Prozent der Grundschüler bei Pakt für den Nachmittag
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09:39 06.06.2021
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Wiesbaden

Hinzu kommen 926 ganztägig arbeitende Schulen - in Hessen gibt es dafür unterschiedliche Stufen, von einem Nachmittagsangebot an mindestens drei Tagen bis hin zur Ganztagsschule. 451 allgemeinbildende Schulen nähmen aktuell nicht am Ganztagsprogramm teil.

Der Pakt für den Nachmittag soll ergänzend dazu ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot für Grundschüler sicherstellen, seine Umsetzung begann im Schuljahr 2015/2016. Aktuell nehmen den Angaben zufolge 299 Schulen an dem Betreuungsmodell teil, an ihnen seien insgesamt 63 Prozent der Schüler dabei. Im vergangenen Schuljahr verlangten 52 der Schulen für die Zeit bis 14.30 Uhr Beiträge der Eltern, die landesweit von 5 bis 90 Euro pro Monat reichten. Für die Zeit nach 14.30 Uhr erhoben demnach 218 der Schulen Beiträge zwischen 5 und 178 Euro pro Monat.

Das Vorhaben der Landesregierung, den "Pakt für den Nachmittag" in einen "Pakt für den Ganztag" umzuwandeln, setzten derzeit zwölf Schulen um, erklärte das Ministerium. Sie wechseln Bildungs- und Betreuungsgebote von 7.30 bis 14.30 Uhr ab, um Unterricht und Angebote zur individuellen Förderung stärker miteinander zu verzahnen.

© dpa-infocom, dpa:210606-99-879624/2

dpa